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Religionskonflikte. Die Orthodoxie im Jüdischen Staat

Dieses Angebot ist abgelaufen.

Vortragsreihe: Konflikte und Kontroversen. Die israelische Gesellschaft als Streitgesellschaft

Eigentlich hatten die Gründer Israels einen säkular geprägten Staat im Sinne gehabt. Seit einigen Jahrzehnten jedoch erstar­ken die orthodoxen Kräfte in Israel und mischen sich immer stärker auch in ideologische Diskussionen und Tagespolitik ein. Ob in der Siedlungspolitik, sozialen Fragen oder der Gleichstellung der Ge­schlechter – in allen wichtigen gesellschaftlichen und politischen Debatten sind orthodoxe Stimmen deutlich zu vernehmen.

Wie aber steht die Orthodoxie zu Israel? Und in welcher Weise prägt sie den jüdischen Staat? Diesen Fragen widmet sich der Vortrag an­hand historischer und aktueller Entwicklungen.

Daniel Mahla ist Historiker und seit 2015 wissenschaftlicher Mit­arbeiter am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur sowie Koordinator des Zentrums für Israel-Studien der Ludwig-Maximili­ans-Universität München. 2014 wurde er an der Columbia University in New York promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Geschichte der polnischen Juden im 20. Jahrhundert, Religion und Staat in Israel sowie die Entstehung moderner jüdischer Politik.

In vier Vorträgen wird die Reihe exemplarisch eini­ge Konflikte in der israelischen Gesellschaft über Fragen von Migration, Geschlecht, Religion und der eigenen Geschichtsschreibung vorstellen. Aus­gehend von neuen Forschungen werden die Refe­rentinnen und Referenten die Entwicklung dieser Aspekte bis in die Gegenwart beleuchten, in den aktuellen Kontext einordnen und die Bedeutung der historischen für die politische Bildung aufzeigen.

Der Veranstaltungsort ist nur eingeschränkt barrierefrei. Ein Rollstuhlzugang ist vorhanden, bitte vorher anrufen, 040 - 838 – 2617. Für den Fall, dass weitere Unterstützung benötigt wird, bitten wir um Benachrichtigung an info@umdenken-boell.de

Veranstaltet von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGDJ)
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Homepage.

Förderungsart: Politische Bildung (HH) Förderung Kurse 2018 (Landeszentrale für politische Bildung)

Zeiten, Orte

Für dieses Angebot ist momentan eine Zeit bzw. Ort bekannt:

ZeitenDauerPreisOrt, Bemerkungen
Di.24.04.18
18:30 - 21:30 Uhr
1 Tag
(3 Std.)
kostenlos Beim Schlump 83
20144 Hamburg-Rotherbaum

Ort: Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGDJ)

Anbieteradresse
Umdenken Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Kurze Straße 1
20355 Hamburg-Neustadt
Tel: 040 / 389 52 70
Fax: 040 / 380 93 62
Kontakt: Karin Heuer
www.umdenken-boell.de
info@umdenken-boell.de

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20095 Hamburg-Altstadt
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